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40 Jahre Pfalzergruppe Herten

Die Pfalzergruppe Herten blickt beim Jubiläums-Apéro auf vier Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit zurück.

Mit einem Jubiläums-Apéro erinnerte die Pfalzergruppe Herten am Samstag an ihre 40-jährige Geschichte und ließ die Arbeit der zurückliegenden vier Jahrzehnte im Beisein zahlreicher Gäste Revue passieren. Im Rahmen ihrer Begrüßung fragte die Sprecherin der Gruppe, Ursula Jülle, „wer hätte im Jahr 1975 gedacht, dass es im Jahr 2015 die Pfalzergruppe immer noch gibt und dass die Arbeit der Gruppe 1995 mit der Ehrenmedaille des Landes Baden-Württemberg, verliehen an die Gründerin der Gruppe, Helga Pfalzer, entsprechend gewürdigt werde. Dies gilt auch für die Verleihung des Bürgerpreises durch die Bürgerstiftung der Stadt Rheinfelden im Jahr 2009.“

Dankesworte richtete sie an alle Unterstützer der Pfalzergruppe, die vor allem den Flohmarkt der Gruppe tatkräftig als Spender wie als Käufer fördern würden. Gleichzeitig erinnerte sie an die beträchtlichen Spendensummen, die alljährlich an eine fast konstant gebliebene Empfängerschar ausgeschüttet werden kann. Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller verwies darauf, dass 40 Jahre Pfalzergruppe auch 40 Jahre Einsatz für die Mitmenschen bedeuten würde. Sie lobte die zupackende und pragmatische Arbeit, die dazu führt, dass dort geholfen werden kann, wo es nötig ist. Diese Eigenschaft habe bereits die Gründerin der Pfalzergruppe, Helga Pfalzer ausgezeichnet.

Im Beisein der Degerfelder Ortsvorsteherin Karin Reichert-Moser erinnerte Sabine Hartmann-Müller an die Initiatorin der Pfalzer-Arbeit, Helga Pfalzer, die aus dem Allgäu nach Degerfelden gezogen war und in Herten die Gruppe gegründet hatte. Dies stelle auch ein Zeichen der Verständigung über die Dorfgrenzen hinweg dar. Als wahren Renner bezeichnete sie den im Jahr 1990 gegründeten Flohmarkt im Haus Rabenfels, diesbezüglich hätten die Pfalzer-Frauen den richtigen Riecher gehabt. Gemeinsam mit der Degerfelder Ortsvorsteherin Karin Reichert-Moser wünschte Sabine Hartmann-Müller, dass die Pfalzergruppe weiterhin Bestand hat, denn die sozialen Herausforderungen würden nicht abnehmen. Als Jubiläumsgeschenk überreichten beide Ortsvorsteherinnen der Pfalzergruppe einen Gutschein inklusive Bewirtung für eine Sonderfahrt mit der Rheinfähre.

Grußworte richteten die Vertreter der am Jubiläums-Apéro zahlreich vertretenen sozialen Einrichtungen an die Pfalzergruppe und bedankten sich für die seit Jahren geleisteten Spenden. Mit einem gemeinsam ausgesprochenen „Danke“ bezeugten die Frauen der Pfalzergruppe ihren Respekt vor Ursula Jülle, die mit ihrem Engagement seit Jahren die erfolgreiche Arbeit der Gruppe mitbestimmt.

(Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 28.09.2015)

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